Partikuläres Kontinuum /// 2016-2019

In situ /// 3 kinetische Objekte ///  Dimensionen variabel
Staub aus zerschlagenen Klinkersteinen, Sandstein, Sand einer Binnendüne, Rote Erde aus dem Aveyron, Bauschutt aus Gelsenkirchen, Holz, Plastik, Metall, LED, Elektromotor
Switch, Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna /// »tjurip« Saarbrücken /// Food For Your Senses Luxemburg /// Lichtspiele Gelsenkirchen, Kunstmuseum Gelsenkirchen







Aus Holzkörpern rieselt, maschinell angetrieben, stoßweise Staub. Die einzelnen Partikel erscheinen in einem hellen Lichtstrahl. Zentrales Thema ist die menschliche Wahrnehmung des Materials. Sowohl der Staub als auch das Licht sind nur in Verbindung miteinander so deutlich zu sehen, da durch Reflexion Nuancen des Staubes erscheinen, die wiederum bedingen, dass das Licht in der Sphäre als Lichtkegel sichtbar wird. Darüber hinaus dehnen sich beide Materialien im Raum aus und sind körperlich erfahrbar, wirken so subtil und unterbewusst. Die Installation ist daher ein System, das nicht nur die physikalischen Eigenschaften der Materialien Licht und Staub in ihrer vergänglichen Erscheinungsform zeigt, sondern sich auch an die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung im Spannungsfeld zwischen optischen Reizen und physischen Empfindungen herantastet.